Kernprojekte

Mulanje Mission Hospital


Das Mulanje Mission Hospital versorgt mit 192 Betten eine Region von ca. 500.000 Einwohnern im ländlichen Bezirk Südmalawis. Ob- wohl der Staat die Angestelltengehälter bezahlt, können mit den Patientengebühren nur die Hälfte der laufenden Kosten gedeckt werden. Für die Posten Bettwäsche, Spritzen, Stromrechnung etc. ist das Hospital auf Spenden angewiesen. Die Patientengebühren von 2,60 € für eine Spontanentbindung oder 7 € für einen Kaiserschnitt sind für viele eine große Belastung. Für nur 725 € können die laufen- den Kosten „eines Bettes“ im Mulanje Mission Hospital für ein Jahr(!) gedeckt werden.
Ansbach für Malawi unterstützt das Krankenhaus bereits seit der Gründung bei diversen Projekten, u.a. Aufbau von Solaranlagen, Anschaffung von medizinischen Equipment, Notfallleistungen, der Einrichtung einer Kinderphysiotherapie und mobiler Krankenversorgungslösungen für rurale Gegenden.


Schulprojekte


Meist kommen die Kinder zur Schule, ohne vorher überhaupt etwas gegessen zu haben. Schulspeisungen unterstützen die Bildung daher in doppletem Sinne: Zum einen werden die Kinder zur Schule „gelockt“, weil es dort etwas zu essen gibt. Zum anderen lässt es sich einfach besser lernen, wenn man etwas gegessen hat. Aktuell kommen an 3 Schulen am Fuße des Mount Mulanje insge- samt ca. 2500 Kinder in den Klassen 1 bis 8 in den Genuss der Unter- stützung: eine warme Mahlzeit pro Tag.
Es ist dem Verein wichtig, dass die Eltern und Lehrer selbst die Pro- jekte gestalten. So erfolgt die Zubereitung und Ausgabe der Speise durch die Eltern selbst. Der Verein unterstützt, indem er die Zutaten zur Verfügung stellt, die Initiative und das Engagement muss aber vor Ort ergriffen werden. Dadurch erreicht er eine hohe Identi kation der Betroffenen mit den Projekten.
Zudem unterstützt Ansbach für Malawi die Schulen durch weitere Lehrkräfte. Diese fungieren einerseits als Sprachrohr, um die Projekte an den Schulen zu begleiten und anderseits die Klassenstärken von zum Teil über 120 Schülern pro Klasse zu entlasten.
Zudem unterstützen wir die Schulen bei Entwicklungsprojekten im Landwirtschaftsbereich, bei Hygieneprojekten und durch Stipendien für begabte Schüler für den weiteren Werdegang an weiterführenden Schulen und Universitäten. Bei letzteren ist uns insbesondere die Nachhaltigkeit wichtig, so dass die Stipendiaten nachträglich ihre Nachfolger unterstützen.